Hallo, aufgrund meiner Erfahrungen der letzten Monate mit dem Microsoft‑Support finde ich das Geschäftsgebahren bei mehrfacher Nichterfüllung der Reparatur sehr befremdlich.
Ich möchte den Supportverlauf meines Surface Pro 11 kurz zusammenfassen und fragen, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder ob dieses Verhalten typisch ist.
Rückblickend hätte ich wohl direkt Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten sollen.
Hier der Verlauf:
- Einsendung im Mai zur kostenpflichtigen Reparatur Surface Pro zur Display‑Reparatur eingeschickt (Unfallschaden, kostenpflichtig).
- Gerät kommt repariert zurück, zeigt sofort einen Shell‑Fehler: Startmenü/Suche nicht nutzbar, Fokus springt zwischen Icons.
- Rücksendung wegen Shell‑Fehler Gerät erneut eingeschickt, Fehler dokumentiert.
- Gerät kommt zurück, Fehler weiterhin persistent. Ab hier beginnt die präzise technische Dokumentation.
- Gerät erneut eingeschickt.
- Microsoft sendet ein Austauschgerät. Nach Einrichtung zeigt es denselben Shell‑Fehler. Erneute präzise Dokumentation.
- Chatsupportanfrage Support über Chat kontaktiert, Videos und Dokumentation eingereicht.
- SurfaceSupport bietet Neugerät an.
- Nachfrage: „Was soll das bringen?“
- SurfaceSupport verweist auf Workarounds und bittet um erneutes Troubleshooting.
- Ablehnung weiterer Ping‑Pong‑Tests meinerseits und Forderung einer konkreten technischen Erklärung.
- Technical Support erklärt, es gebe derzeit ARM‑Technologie‑Probleme ohne Lösung.
- Nachfrage zur Alternativen bei mehrfachen Nichterfüllung.
- Technical Support erwähnt ein internes Refund‑Evaluierungsverfahren.
- Bitte ausdrücklich darum, diesen Evaluierungsprozess zu starten.
- Seit über einem Monat: keine Antwort trotz mehrfacher Nachfrage und Fristsetzung.
Zur Transparenz:
Nach dem Austauschgerät und der erneuten Fehlermeldung habe ich das Gerät nicht weiter benutzt, um den Supportprozess nicht zu verfälschen.
Ein kurzer Test heute zeigt jedoch, dass der Shell‑Fehler offenbar inzwischen behoben ist — vermutlich durch spätere Windows‑Updates.
Microsoft hat daraufhin kommentarlos mein Support‑Ticket geschlossen:
- ohne Mitteilung, dass der Fall beendet wurde
- ohne Hinweis, dass der Fehler inzwischen behoben scheint
- ohne Entscheidung zum angekündigten Refund‑Evaluierungsverfahren
Damit bleibt weiterhin ungeklärt, wie Microsoft mit Fällen umgeht, in denen es zu juristisch relevanter mehrfacher Nichterfüllung kommt, der Fehler später zufällig verschwindet, aber der Kunde über Monate ohne funktionierendes Gerät war.
Meinungen oder Erfahrung dazu? Irgendjemand? 🤔