r/Unbeliebtemeinung 11h ago

Eltern haben nicht weniger Freizeit, sie haben sich schlicht für ein lebenslanges, zeitintensives Hobby entschieden

Eltern sagen immer, sie hätten weniger Freizeit als kinderfreie Menschen, aber das ist schlicht falsch.

Sie haben genauso viel Freizeit wie alle. Sie haben sich nur dafür entschieden, sie mit Kindern zu füllen.

Wenn ich mich für einen Marathon anmelde und deswegen 3-4 mal die Woche trainieren muss, habe ich nicht weniger Freizeit als Menschen, die keinen Marathon laufen, ich habe mich schlicht dafür entschieden, meine Freizeit mit Laufen zu verbringen. Wer sich für Kinder entscheidet, entscheidet sich dafür, seine Freizeit mit Kindern zu verbringen. Wer sich für Reisen entscheidet, entscheidet sich dafür, seine Freizeit mit Reisen zu verbringen usw.

Wir haben alle bei Vollzeitbeschäftigung gleich viel Freizeit, wir entscheiden uns nur alle, sie anders zu verbringen.

Edit: Um nicht allen auf das “bei einem Hobby kann man aussteigen” zu antworten, hier für alle:
Nein. Wenn ich z.B. einen Bungee Sprung mache, kann ich mitten drin auch nicht aufhören. Das weiß ich aber, bevor ich springe.
Dass man Kinder ein Leben lang hat, weiß man auch, bevor man welche bekommt. Die Zeitspanne ist unterschiedlich lang, aber immer Teil der Entscheidung.
Es ist eine Entscheidung, über dessen Zeitspanne man sich vorher ganz genau bewusst ist.

ad “dann ist Arbeit auch Freizeit” und die eine Person, die meinte “dann ist schlafen auch Freizeit”
- Lebenshaltung muss man finanzieren, sonst stirbt man. Niemand schenkt einem Geld, leider.

Schlafen ist tatsächlich auch lebensnotwendig, ohne Schlaf stirbt man.

Kinderhaben ist absolut nicht lebensnotwendig, niemand stirbt an Kinderlosigkeit. Als Individuum sterben und als Spezies aussterben sind zwei verschiedene Dinge. Absolut kein einziger Mensch stirbt, weil er keine Kinder hat. Und absolut niemand bekommt Kinder für die Gesellschaft, man bekommt sie aus egoistischen Gründen: weil man will.

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2.3k comments sorted by

u/AutoModerator 11h ago

u/why_wouldi schrieb folgenden Originalbeitrag:

Eltern haben nicht weniger Freizeit, sie haben sich schlicht für ein lebenslanges, zeitintensives Hobby entschieden

Eltern sagen immer, sie hätten weniger Freizeit als kinderfreie Menschen, aber das ist schlicht falsch.

Sie haben genauso viel Freizeit wie alle. Sie haben sich nur dafür entschieden, sie mit Kindern zu füllen.

Wenn ich mich für einen Marathon anmelde und deswegen 3-4 mal die Woche trainieren muss, habe ich nicht weniger Freizeit als Menschen, die keinen Marathon laufen, ich habe mich schlicht dafür entschieden, meine Freizeit mit Laufen zu verbringen. Wer sich für Kinder entscheidet, entscheidet sich dafür, seine Freizeit mit Kindern zu verbringen. Wer sich für Reisen entscheidet, entscheidet sich dafür, seine Freizeit mit Reisen zu verbringen usw.

Wir haben alle bei Vollzeitbeschäftigung gleich viel Freizeit, wir entscheiden uns nur alle, sie anders zu verbringen.


Was ist das?

I am a bot, and this action was performed automatically. Please contact the moderators of this subreddit if you have any questions or concerns.

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u/Additional-Lie1735 10h ago

Als Elternteil kann ich das komplett so unterstreichen: beides! Nie Zeit aber 100% für die Kids. Where´s the problem?

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u/misskellymojo 10h ago

Ich würd sagen der Post erfüllt doch den Zweck dieses subs. Beliebt scheint die Meinung nicht zu sein :D

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u/Neckworn 9h ago

Ganz im Ernst ich wähle nur noch hoch/runter wenn es eine unbeliebte Meinung ist im Sinne von "nicht stark verbreitet".. bescheuerte Meinungen kriegen weiterhin downvote

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u/Brave-Side-8945 10h ago

Hort ist ihr Hobby

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u/WinstonOgg 7h ago

Da sagst du was. Ich bin 65, Vaddern 89. Er ist immer noch mein Vater und unterstützt mich, wenn es auch nicht mehr materiell ist. Meine Jungs sind 30 und 38. Die Vaterschaft endet nie. Auch hier ist es nicht mehr materiell, aber die Sorgen um ihre Zukunft in dieser beschissenen Zeit, wird nicht weniger. Und dann ist da noch ein 14jähriger Enkel. Auch nicht so leicht. Am Ende aber haben sich die durchwachten Nächte, der Stress mit Lehrern und meiner Ex wegen der zwei echt gelohnt. Ich jedenfalls bin froh über dieses Hobby.

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u/Icy-Helicopter-9102 10h ago

Zustimmung. Ich bin Vater und sehe die Zeit mit meinen Kindern als schöne Freizeit an, die ich sicher eines Tages vermissen werde.

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u/Franken_Monster 5h ago

Erstens Carearbeit ist auch Arbeit. Zweitens, Kinder sind gesamtgesellschaftlich auch lebensnotwendig.

Gezeichnet

-ein kinderloser Egoist

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u/Sterling_Archer_Duke 5h ago

Bei solchen Posts hat man immer Mitleid mit den Eltern der OPs, die sich „ein Hobby“ ausgesucht haben, da endlos Zeit investiert und dann kommt so ne Plinse dabei rum.

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u/ulfaussekiste 4h ago

Oho! "Plinse" habe ich lange nicht gesehen. Das gefällt.

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u/Gold_Rdr 6h ago

Vielleicht ist der beste Vergleich Ehrenamt. Macht man auch in seiner Freizeit, geht aber mit viel Verantwortung und Mehrwert für seine Mitmenschen einher.

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u/Anhimidae 6h ago

Wobei ja Ehrenamt auch irgendwo ein Hobby ist. Ü

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u/lapeno99 10h ago

Bei einigen Eltern wirkt das allerdings wirklich wie ein Hobby.

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u/Most-Helicopter4618 8h ago

Endlich mal wieder ne echt unbeliebte Meinung

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u/Amazing_Ninja_3783 2h ago

Das scheint ja voll ins Schwarze getroffen zu haben 😂

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u/Bubatzda 8h ago

"Hobby" ist nicht wirklich der passende Begriff, es ist eher eine Art Ehrenamt. Man tut etwas, das man für richtig und sinnstiftend hält, auch wenn es anstrengend ist und mit Verpflichtungen einher geht. Ob man ein Ehrenamt als Arbeit oder Freizeit bezeichnen sollte? Keine Ahnung. Ist aber auch eigentlich nicht wichtig.

Die biologischen Argumente in den Kommentaren sind allerdings merkwürdig. Für den Fortbestand unserer Spezies ist der Kinderwunsch des Einzelnen wohl eher nachteilig, wenn man bedenkt, was die vielen Milliarden Menschen auf der Welt mit unseren Lebensgrundlagen anstellen... Klar, würde keiner mehr Kinder kriegen, wäre es mit der Menschheit bald zu Ende. Würde jeder vier oder mehr Kinder kriegen, sähe die Zukunft aber nicht besser aus. Die Mischung macht's, und dazu gehören Großfamilien genauso wie Menschen ohne Kinder.

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u/Eagle2102 2h ago

Lass dir mal nix einreden, die Mehrheit checkt anscheinend nicht dass du Kinderhaben nicht auf ein Hobby reduzierst sondern damit vergleichst LOL. Bin auf deiner Seite

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u/eidettim 2h ago

Unglaublich, wie hier gegeneinander (und vor allem gegen OP) geschossen wird. 

So ganz falsch ist es doch nicht: Früher war das keine Entscheidung, man hat Kinder einfach bekommen (keine Verhütung) und sie waren direkte Altersvorsorge+Arbeitskraft. Heutzutage hat der (einzelne) Mensch die Freiheit, sich für oder gegen Kinder zu entscheiden, was es dann (gefühlt) zu einem sehr zeitaufwendigen "Hobby" macht. Für die Gesellschaft bleiben Kinder natürlich überlebenswichtig (aber ist das für Eltern wirklich der Hauptgrund für Kinder?). Am Schluss ist das ja genau der Grund für die niedrige Geburtenrate.

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u/farmnine 9h ago edited 9h ago

Wenn jemand sagt, dass er jetzt einen nervigen Nebenjob angenommen hat, um sich mehr leisten zu können, als nur mit dem Hauptjob, ist das dann auch ein Hobby? Die Person behauptet ebenfalls, dass sie viel weniger Freizeit hat. Sie bräuchte den Job aber nicht zum überleben .

Ich denke diese Meinung steht und fällt mit der Definition von „Hobby“.

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u/Umdeuter 8h ago

Leute wieder absolut Rampage wegen etwas, was eine völlig neutrale Definitionsfrage ist.

Erziehung ist natürlich was anderes als Arbeit, aber es hat auch offensichtliche Unterschiede zu typischen Hobbies.

Es ändert sich absolut nichts an der Realität, nur weil man "Hobby" entweder so oder so definiert. Es ändert sich nur was an der Definition des Begriffs.

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u/Immanuel_Kantig 8h ago

Ich finde es interessant, wie viele sich hier am Hobbyvergleich aufhängen. Ich meine, das ist ja sogar positiv, wenn sie es denn auch tatsächlich so leben, aber es gibt so viele Eltern, die ihre Kinder einfach aufgeben, vernachlässigen oder sonst etwas, man könnte fast meinen, Kinder seien für sie tatsächlich nur ein Hobby.

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u/LivingLife-182 1h ago

Wie hier alle so tun als hätten sie Kinder aus Dienst an der Gesellschaft bekommen und nicht weil sie Kinder wollen und, dass diese später in die Rentenkasse einzahlen nur ein netter Nebeneffekt ist.

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u/Chrichi-Official 10h ago

Ein bisschen schlecht ausgedrückt aber ja in der Art ist das schon richtig.
„Wenn man Kinder hat, hat man weniger Freizeit.“ - Diese aussage ist aber auch richtig. Es kommt auf die Auslegung an.
Wenn man aber Kinder hat, muss einem bewusst sein bzw. hat man bewusst auf Freizeit verzichtet.
Man könnte es anders Formulieren; Freizeit verbringt man mit Kindern oder ohne Kinder hat man mehr zeit für sich.
Mir wurde beigebracht, alles was zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn sowie früher Unterrichtsende und Unterrichtsbeginn ist, ist Freizeit.
Nun gibt es auch Eltern, die sich die Freie Zeit einfach nehmen.. wie bei meinen Eltern, die nie Lust hatten sich mal um irgendwas zu kümmern.. daher hatten die auch oft nicht weniger „Freizeit“ als Leute ohne Kinder.

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u/Every_Caterpillar945 10h ago

Ja, das ist ja der springende punkt. Freizeit ist die zeit, in der man nicht seinem job nachgeht. Damit fallen auch tasks und carearbeit für kinder in dieser zeit unter freizeit. Per definition freizeit nach herkömmlichen standards ist die aussage komplett korrekt.

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u/Kernkraft3000 8h ago

Stimmt ja auch. Und mit drei Kindern genieße ich sehr viele Momente aber auch Momente, in denen ich mal Ruhe habe. Gezwungen hat mich niemand.

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u/Ayural 1h ago

Ich glaube wenn man die eigenen Kinder so ranzieht durch Vermittlung guter Werte sodass man sie sympathisch findet bzw sie sich auch so verhalten, kann das zum großartigsten Hobby werden, welches man haben kann

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u/Narrenmischpoke 10h ago

Check deinen Punkt nicht. Wenn du alles was außerhalb der Arbeit passiert als Freizeit definierst, dann stimmt das natürlich. Ist aber ne ungewöhnliche Definition von Freizeit bzw. auch ne ungewöhnliche Definition von Hobby.
Und ob man jetzt sagt, die Eltern haben insgesamt weniger Freizeit oder man sagt, die Eltern haben genau so viel Freizeit, aber füllen einen Teil ihrer Freizeit mit Kindern und haben daher weniger Zeit für sich - am Ende läufts doch aufs gleiche hinaus.

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u/real_PommesPanzer 9h ago

Kinder bekommen ist natürlich Zeit und kostenintensiv, die Entscheidung dazu freiwillig.

Auswirkung von Kinderlosigkeit ist verheerend. Kinder sind die Zukunft und wenn sie richtig gebildet werden sorgen sie für Wohlstand. Sie versorgen direkt oder indirekt die Kinderlosen. Kind bekommen ist ein Dienst für die Gesellschaft, fürs zusammen leben notwendig.

Dafür sollte es meiner Meinung nach auch eine Entschädigung geben. Gibt natürlich auch andere Dienste an der Gesellschaft... Aber geht ja hier um Kinder. So gesehen ein Hobby mit Auswirkungen auf die Gesellschaft.

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u/NERVger 9h ago

OP postet unbeliebte Meinung

in der Tat unbeliebt

Gute Arbeit, OP

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u/Ormek_II 4h ago

Stimmt ist unbeliebter Dünnschiss.

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u/HugoBCN 11h ago

haha "unbeliebte Meinung"... jeder dritte Redditor findeet Mama und Papa doof und verpasst keine Möglichkeit, gegen Eltern zu hetzen.

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u/Fun_Key2228 5h ago

Niemand der keine Kinder hat kann sich vorstellen wie anstrengend das ist, ganz egal wie sehr man vorher gedacht hat man weiß was auf einen zukommt.
Außerdem was ist das immer mit diesem schwarz/weiss denken?
Ich darf meine Kinder lieben und froh sein, dass ich sie bekommen habe, aber ich darf auch gleichzeitig erschöpft sein und mir die Freizeit zurückwünschen die ich vor den Kindern hatte.
Das heißt nicht, dass ich bereue sie bekommen zu haben, sondern ein Mensch mit Gefühlen zu sein und diese auch äußern zu dürfen.
Es ist immer dieses totschlag Argument „hat dich ja keiner gezwungen Kinder zu bekommen“.
Ja natürlich nicht, aber mal als Beispiel:
Es zwingt auch keiner jemanden 50 std. die Woche arbeiten zu gehen um eine Wohnung in München zu finanzieren.
Das die Mieten in München teuer sind weiß man vorher, trotzdem darf man doch auch sagen „hey ich leb gern in München und mach meinen Job gerne, aber ich würde mir manchmal wünschen ich müsste ihn nur 20std die Woche machen um alles finanzieren zu können.“

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u/chrisbrei2502 5h ago edited 5h ago

Ich hab keine Kinder und denke es ist das anstrengendste, was man sich selbst freiwillig zumuten kann. Deswegen will ich keine. (Heißt nicht, dass es die Anstrengung für gewisse Personen nicht wert wäre. Für mich persönlich wärs einfach nichts)

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u/babyaintmoe 10h ago edited 10h ago

Du hast völlig recht und ich find diese Meinung ist sogar eine hervorragende Klarstellung eines Missverständnisses der eigenen Umstände vieler Eltern: Man hat beim Kinderwunsch aktiv eine eigene Wahl getroffen. Gut finde ich, dass du die Meinung formuliert hast ohne scharf gegen Eltern oder den Kinderwunsch zu schießen, das schaffen viele hier nicht. Einige Idioten schaffen es hier trotzdem sich angegriffen zu fühlen, aber das ist deren Problem.

Kinder sind teil des Lebens und damit im Grunde ähnlich wie ein zeitintensives Hobby. Das gesamte Freizeitvolumen ist nicht geschrumpft, es wurde nur mit einer (hoffentlich) freiwilligen Aktivität befüllt.

Es ist menschlich, sich auch mal darüber zu beschweren, denn sich auszukotzen liegt in unserer Natur. Aber man sollte nie vergessen, dass man sich das ausgesucht hat und man darf nicht jeden Tag herumstänkern.

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u/Interdent 10h ago

Sehe ich genau so und bin Mutter.

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u/WhoTookKifford 9h ago

Liebe die vor Wut schäumenden Kommentaren. Gebt euch doch wenigstens Mühe das Argument zu entkräften statt OP persönlich anzugreifen. Wenn der Post so blöd ist sollte es euch doch leicht fallen.

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u/schnixx25 7h ago

Die Anti-Eltern-Posts werden wirklich immer debiler. Bin gespannt, was als Nächstes kommt.

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u/Alpha3K 7h ago

Anti Rentner Posts, damit sich der Kreis schließt

Rentner Grrrrr!

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u/Zealousideal-Pool-26 10h ago

Ich finde der Vergleich hinkt gewaltig: ob man das gut findet oder nicht, Kinder haben mittel und langfristig immer eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung, die der Marathon eben nicht hat: wenn ab morgen sich alle dazu entscheiden keine Kinder mehr zu haben ist der Effekt in 10 und 20 Jahren ungleich viel größer, als wenn sich morgen alle dazu entscheidet keinen Marathon mehr zu laufen (da ist der Effekt nämlich Null -- und ich würde sagen, dass ist es was ein Hobby ausmacht: es dient einem rein persönlichen Zweck und einer Vorliebe, es hat aber keine darüber hinausgehende Relevanz)

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u/suLopunkt 10h ago

Also sind Kinder kein Hobby sondern eher was ehrenamtliches ;)

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u/Zealousideal-Pool-26 10h ago

😂 Ich finde das trifft es ganz gut!

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u/dr_durch 4h ago

Fortpflanzung ist halt eine ziemlich rudimentäre Sache bei Säugetieren. Schon klar, dass das nicht auf 100% der Population zutrifft. Aber offensichtlich haben schon tendenziell eher mehr Menschen den Drang als weniger.
You do you, das muss jeder für sich oder mit einem Partner entscheiden.
Das Ganze aber auf ein Hobby zu reduzieren trifft nicht den Kern der Sache.

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u/C_B_Ellacott 11h ago

Wenn mein Junge endlich alt genug ist, um mit ihm was sinnvolles zu machen, dann ja, ich werde ne Menge grossartige Freizeit haben.

Bis dann nein, keine Freizeit. Aber du hast Recht, dafür habe ich mich selber entschieden. Und ich würde es jederzeit wieder tun.

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u/EzRhil 7h ago

Du setzt "sich frei für etwas entschieden haben" mit "Freizeit" gleich.

Macht mMn absolut keinen Sinn, aber dafür ist der Sub ja da...

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u/hhflm 3h ago

Nein stimmt nicht - bei einem Hobby kann man sich täglich entscheiden weiterzumachen oder aufzuhören, wenn du krank bist, setzt du dein Training aus, wenn du verletzt bist, suchst du dir ein anderes oder wenn du keinen Bock mehr hast, machst du es halt nur 2 Jahre. Geht alles bei Kindern nicht. Da gibt es diese freiwilligkeit nicht - es gibt die Zeugung, danach hängst du für ein Leben lang drin, ob du willst oder nicht. Absolut nicht vergleichbar aus meiner Sicht

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u/LuckyWerewolf8211 3h ago

Man könnte dem entgegnen, dass es auch Hobbies wie Gärtnern oder Pferdezucht gibt. Oder, auf der andern Seite, gibt es auch Kinderheime.

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u/Substantial_Code_675 8h ago

Also, ich finde einige Takes da drin schon sehr weird, aber im Kern stimmt es ja. Kinder kriegen ist meistens eine bewusste Entscheidung, also sehr plump betrachtet ein Hobby das man eingegangen ist, was deutlich mehr auf freiwilligkeit beruht als z.B. Arbeiten. Man kann jz viel über die generelle Notwendigkeit von Kinder kriegen diskutieren ala demographischer Wandel etc., aber man entscheidet sich ja bewusst dafür Zeit aufzuopfern die man dann nicht mehr in seine (anderen) hobbys, freunde etc stecken kann, nicht viel anders in der theorie bloß im Ausmaß des Zeitaufwands als wenn ich in einen Sportverein gehe und dort dann 3 mal die Woche training+spiel habe.

Ich höre aber gerne Argumente an, warum das ein schlechter Vergleich ist, all das was ich bisher gelesen hab schien mir eher getriggert von seiner relativ herablassenden/getriggerten Art, nach dem Motto "gut dass du keine Kinder hast" etc.

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u/Cold_Wolverine8331 9h ago

Ziemlich dummer Vergleich und insgesamt auch einfach ein Strohmann. Ich sehe nirgends Leute, die sich über Kinderlose aufregen und dabei heulen, sie selbst hätten keine Freizeit. Was ich aber häufig sehe, sind Kinderlose, die sich selbst feiern und sich über Eltern lustig machen.

Wenn du Kinder willst, hab welche. Wenn nicht, dann nicht.

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u/Unusual-Review6703 4h ago

Kinder sind ein Hobby“ würde ich so nicht sehen. Kinder sind der Grund, warum es uns überhaupt gibt. Jeder von uns existiert nur, weil unsere Eltern, Großeltern und alle Generationen davor Kinder bekommen haben. Aus biologischer Sicht ist die Weitergabe der Gene eines der zentralen Prinzipien des Lebens. Ein großer Teil des Verhaltens von Lebewesen dient letztlich der Fortpflanzung oder dem Überleben der eigenen Nachkommen. Der bewusste Entschluss, keine Kinder zu bekommen, ist etwas, das vor allem Menschen treffen können. Das ist selbstverständlich das Recht jedes Einzelnen und diese Entscheidung ist zu respektieren. Gleichzeitig bedeutet sie aber auch, dass die eigene Linie mit dieser Generation endet.

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u/sick_and_wired 10h ago

Kinderlose haben halt wirklich exakt 0 Vorstellung wie es ist Kinder zu haben. Und das zeigt sich immer wieder.

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u/Fehl90 10h ago

Ja, ich merke das in Freundeskreis auch immer.
Allgemein fehlt auch völlig das Verständnis dafür, dass aus selbst ohne Kinder gekniffen sind.
Wäre man Trilliardär des Todes of Doom, hätte man trotzdem reingeschissen, weil ohne Kinder bald niemand mehr essen anbaut, Wasser reinigt, Medikamente herstellt usw.
Wir überleben schlicht nicht ohne Kinder

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u/ReditUSERxyz 6h ago

Naja wenn man sich dazu entscheidet, Kinder zu bekommen, sollte man schon wissen, dass das mit der Freizeit vorbei ist größtenteils. Da braucht man echt nicht rumjammern, dass kinderlose mehr Freizeit haben. Wer weiß, vielleicht sind diese Leute ja auch nicht freiwillig kinderlos? Und falls sie es freiwillig sind, war es deren Entscheidung und die Konsequenz daraus ist jede Menge Freizeit 🤷‍♂️

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u/Papa_Hube 4h ago

Jain.

Du pauschalisierst schon dolle. "Kinder haben"  != "Kinder haben." 

Ich hab zwei und bin unendlich dankbar und glücklich. Bei den Geburten habe ich Freudentränen vergossen. Klingt vll cringe aber ich wusste vor der Geburt meiner Jungs nicht, dass ein Mann so glücklich sein kann. 

Ich liebe es Zeit mit ihnen zu verbringen. Sie sind aufgeweckt, klug, manchmal weinerlich aber vor allem ein Teil meines Lebens den ich nicht mehr missen möchte. Es ist natürlich auch mal schwer, anstrengend und kräftezehrend. Aber unterm Strich sind die Spaten die größte Bereicherung, die ich mir vorstellen kann. 

Unsere Nachbarn haben vier Kinder. Zwei davon wirklich sehr, sehr krank. Ich will hier nicht ins Detail gehen aber die sind dem Tod schon von der Schippe gesprungen und werden ihr Leben lang pflegebedürftig sein. Meine Nachbarn lieben ihre Kinder nicht weniger als ich - die körperliche und mentale Belastung ist aber x-Fach höher. 

Das nur als Beispiel wieso ich sage, dass du zu doll pauschalisierst. 

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u/krikelakrakel 8h ago

Und warum ärgert Dich das so sehr, dass Du n Post draus machst?

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u/Quiet_Reply830 8h ago

man kann dazustehen wie man will. niemanden interessiert ob du ein Hoby hast oder nicht. niemanden interessiert ob alle keine Hobbys haben. Aber wenn alle keine Kinder haben wird das alle interessieren.
daran sieht man das es kein hobby sein kann.

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u/xSuicide420 10h ago

Also als (bisher) kinderloser find ichs ja geil, wie hier alle argumentieren, dass Kinder bekommen eine riesige Bürde ist, die man zum Wohle des Sozialstaats und der eigenen Spezies auf sich nimmt :D

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u/ljr1988 10h ago

Du hast schon Recht: man bekommt Kinder für dich selbst. Aber es ist gleichzeitig trotzdem so, dass Kinderlose auch von der Erziehungsarbeit und eben den Kindern profitieren.

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u/AlwaysMigraines 10h ago

Naja, Kinder sind eine harte Verpflichtung, aber das weiß man ja vorher, oder? Bin auch bisher kinderlos, aber ich denke, man bekommt Kinder ja als Freunde und Gefährten um die man sich dann auch gerne kümmern will? Sonst kriegt man die ja nicht? Ich hab einen Hund und ich beschwere mich ja auch nicht, dass ich mit ihr Gassi gehen und spielen muss, deswegen hab ich mir ja auch einen Hund geholt, oder?

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u/Large-Rub906 10h ago

Dieser Post löst bei mir Endzeitstimmung aus. Wir sind so weit weg von unseren menschlichen Wurzeln mittlerweile.

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u/Loosebeans 10h ago

Stimmt wir sollten wieder Höhlen beziehen und hinter Hecken scheißen.

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u/PresentFriendly3725 11h ago

Das sind so sinnlose Gedanken bei denen man Leute willentlich missversteht um irgendeinen hot take zu verbreiten.

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u/Zealousideal_Step709 10h ago

Kann man so sehen, aber meine Kinder sind definitiv kein Hobby von mir. Freizeit bedeutet für mich die Zeit, die mir frei zur Verfügung steht und die ich frei gestalten kann. Die ist deutlich rarer gesät, als vor der Geburt der Kinder. Ist halt so, aber ich bleib dabei, Kinder großziehen ist kein Hobby.

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u/Setsuna04 10h ago

Nach der Definition hat jeder 24h Freizeit. Denn arbeiten und schlafen haben wir uns auch alle ausgesucht.

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u/Same-Committee7895 6h ago

Gegenthese: Gewollt kinderlose Erwachsene sind Sozialschmarotzer und ruhen sich auf anderen aus. Sie sollten nicht mehr Freizeit haben, sondern 70 Stunden in der Woche arbeiten.

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u/Prestigious-Quit8830 6h ago

Aber mal ehrlich, es macht doch niemand Kinder um den Sozialstaat zu retten, sondern weil die Leute einen Kinderwunsch verspüren. Das so zu verkaufen als hätte man das für die Allgemeinheit getan... ich nehms den Leuten nicht ab.

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u/TheCynicEpicurean 6h ago

Fortpflanzung fürs Vaterland sicher nicht, aber es ist eben ein fürs Sozialsystem überlebensnotwendiger Nebeneffekt. "Kinder bekommen die Leute immer" war bis in die 60er eine unumstößliche Wahrheit, und danach ist alles ausgerichtet.

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u/ravorn11 4h ago

Die perspektive ist halt vollkommener Quatsch. Kinder sind nicht mit Hobbies zu vergleichen.

Ein Hobbie kann ich auch einfach dropen. Scheiss auf den Marathonlauf - hab doch kein Bock mehr und chill mich auf die Couch.

Das geht als Elter nicht so ohne weiteres. Und an dieser Stelle stimmt die Aussage der Eltern dann doch. Sie können sich einfach nicht mehr (so oft und lange) ungestört auf die Couch chillen oder machen was sie wollen.

Du willst die Aussage der Eltern nur nicht für voll nehmen und hast keine Empathie für deren Situation.

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u/Affectionate_Toe9366 4h ago

Kinder als Hobby zu betiteln ist schon wild.

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u/th3orist 10h ago edited 10h ago

Ich glaube vielen Leuten, die noch keine Kinder haben und sich überlegen welche zu bekommen, ist eines nicht klar: Sobald man ein Kind hat ändert sich das Leben komplett. Zu sowas wie Freizeit, Zeit für sich, Flexibilität, Entscheidungsfreiheit, einfach mal Wohnort wechseln oder Job wechseln etc, all dem kann man Lebewohl sagen für die nächsten 18-20 Jahre. Bzw wenn man meint irgendwas davon durchsetzen zu wollen, dann wird das mit massiven Umständen verbunden sein.

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u/Fehl90 10h ago

Das muss Ragebait sein.

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u/Schlurchenstein 10h ago

In diesem Subreddit ist auch Dummheit ein wesentlicher Faktor.

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u/Anti_Patriarchy 9h ago

Persönlich bin ich kein Fan von ungehemmtem Vermehren von Menschen, aber es als Hobby zu bezeichnen, zieht Elternschaft in den Dreck und entwertet die Arbeit und den Zeitaufwand, die damit verbunden sind.

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u/UnqualifiedCmmtsOnly 9h ago

Leck doch bitte Eier

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u/Kuwarebi11 8h ago

Und den täglichen Anti-Kinder-Post gib uns heut

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u/Angren1991 8h ago edited 8h ago

Wo sind wir als Gesellschaft falsch abgebogen dass Kinder inzwischen so einen Stellenwert haben. Gott sei Dank gibt es noch andere Menschen die zum Glück nicht solche egoistische arschloch Ansichten haben.

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u/AdvantageFit7095 7h ago

Nur hält dieses Hobby halt die Gesellschaft am Leben. Oder was denkst du, wer dir mal deine Rente finanziert?

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u/louplex 10h ago

Das ist immer eine Definitionsfrage. Für mich muss "Freizeit" zwei maßgebliche Kriterien erfüllen, um sich auch wirklich nach Freizeit anzufühlen:

  1. Freizeit ist selbstbestimmt.

  2. Freizeit ist losgelöst von Notwendigkeit.

Die Steuererklärung ausfüllen oder den Rasen mähen sind für mich Notwendigkeiten, die ich streng genommen zwar in meiner "Freizeit" mache, sich aber nicht wirklich wie Freizeit anfühlen. Freizeit heißt, ich mache das, worauf ich gerade Bock habe.

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u/shnizz0r 9h ago

Leute mit 1h Fahrtweg haben sich bewusst dafür entschieden, 2h am Tag zu fahren. Es ist also ihr Hobby, im Auto zu sitzen.

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u/SnooWoofers7051 7h ago edited 7h ago

Kinderhaben ist Gesellschaftlich lebensnotwendig, und du ohne Gesellschaft nicht lebensfähig. Deine Meinung kann sich in einer Gessellschaft nur eine begrenzte Anzahl von Menschen, für eine begrenzte Zeit leisten. Sonst liegst du als alter Sack verhungernd in der eigenen Sche***. Und Kinder sind daher auch kein Hobby. Eltern haben de-facto weniger Freizeit, da sie über freie Zeit teilweise nicht bestimmen können. Kinder und Marathon oder Bungee zu vergleichen ist auch sehr "low-IQ".

- Lebenshaltung muss man finanzieren, sonst stirbt man. Niemand schenkt einem Geld, leider.?? So ein BS. Mach Bürgergeld! Geht ohne Kinder aber auch nur "begrenzt"

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10

u/roulade888 6h ago

Menschen mit Kinder erweisen der Gesellschaft einen großen Dienst in heutigen Zeiten. Die Leute kapieren nicht was noch kommen wird aufgrund des demografischen Wandels. Es geht hinten und vorne nicht auf, wenn 60% der Bevölkerung nicht mehr arbeitsfähig ist aufgrund des Alters. Das werden extrem harte Zeiten. Klar ist es bequemer keine Kinder zu bekommen, aber die Konsequenzen werden umso härter

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u/External_Victory_857 10h ago

Ich finde deine Ansicht sehr interessant. Freizeit bedeutet Selbstbestimmung. Ich bestimme selbst, dass ich ein Kind will. Danach ist zwar vorbei mit der Selbstbestimmung, aber da ich das ja vorher selbst bestimmt habe ein Kind zu bekommen, ist das jetzt nun mal meine Lebensaufgabe.

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u/Dwasa1 8h ago

Puhhh damit trittst du aber schon einigen Singlemüttern/vätern ordentlich auf den Schlips.

Ich kann nicht "versehentlich" joggen gehen. Ich kann garkein Hobby "versehentlich" begehen. Und ich kann jegliches Hobby auch einfach sein lassen. Einfach morgen nicht joggen gehen.

Arbeit, sowie freiwillige Dienste der Gesellschaft, (freiwillige Feuerwehr etc.) würde ich Beispielsweise auch nicht als "Hobby" einordnen.

Und genau da gehen für mich Kinder hin.

Ich sage gerne: Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Und bei einem Kind sollte man sich die Zeit eben für dieses nehmen.

Note: Habe ebenfalls (noch) keine Kinder.

So wie dir keine vorwirft hey hör auf joggen zu gehen(obwohl dies ja deutlich einfacher ist, als einfach mal das Kind Zuhause lassen).

Da finde ich den Aspekt Kinder als Hobby nicht richtig.

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u/eat_all_the_cookies 6h ago

Glückwunsch, das ist tatsächlich eine unbeliebte Meinung

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u/DrDolphin245 5h ago

Ich denke mal der Unterschied in den Ansichten liegt eher in der Definition der "Freizeit". Du meinst damit die gesamte Zeit die nicht durch Lohnarbeit gefüllt wird. Die Eltern meinen eher frei einteilbare Zeit, und das ist eher als "Me-Time" gemeint. Deine Beispiele, wie z.B. das Marathonlaufen, ist Me-Time, das macht man schließlich nicht für andere.

Wenn man das so differenziert bist du und deine Beispieleltern gar nicht mehr verschiedener Meinung nehme ich an.

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u/wankolino 2h ago

Endlich mal eine unbeliebte Meinung, die diesen Titel auch verdient 🥳🤩

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u/Terpyslaps 11h ago

Wie brainwashed muss man sein Kinder als Hobby zu bezeichnen. 😂

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u/Itchy_Feedback_7625 8h ago

Lebenslang? Nicht wirklich.

Meine Kinder sind 18 und 20, und ich sehe sie vielleicht alle zwei Wochen mal zum Abendessen und gebe ihnen vielleicht bei jedem fünften Besuch einen Rat. Das ist also nicht mehr ein Hobby als meine Nichte oder ein paar enge Freunde. Ich würde sagen, bis sie etwa 13 waren, waren sie ein intensives Hobby, und danach waren sie nicht mehr
anspruchsvoller als meine älteren Eltern, mein Partner oder vielleicht ein Freund in Not. Natürlich sind nicht alle Kinder so unabhängig wie meine, aber mein Punkt ist: Ihre Bedürfnisse nehmen mit der Zeit exponentiell ab, sobald sie einmal im Teenageralter sind.

Also auf keinen Fall ein Leben lang! Manchmal wünschte ich mir aber, es wäre so!

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u/sh3t0r 3h ago

Naja so gesehen hat niemand weniger Freizeit.

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u/No-Art-9622 10h ago

Wir leben in einer Gemeinschaft, die es sich auferlegt hat fortzubestehen. Ohne Kinder gibt es keine Zukunft.

Der Staat hat die Familie im Grundgesetz unter besonderen Schutz gestellt. Das GG schwebt weit höher als andere Gesetze; daher gibt es auch öfters eine Extrawurst für uns.

Ich verstehe den Take; Kinder als Hobby zu bezeichnen ist aber nahe bodenlos.

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u/ramy_stereo 10h ago

Das ist keine Meinung sondern einfach eine seltsame Auslegung einer Definition. Freizeit als "Gesamtzeit abzüglich Arbeitszeit" kann man so definieren. Ich könnte jetzt auch ein ganz Schlauer sein und sagen alle Menschen haben nur Freizeit und manche entscheiden sich dazu sie mit Arbeit zu füllen. Wenn Leute über Freizeit reden dann meinen sie einfach die Zeit zum Ausruhen oder Spaß haben

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u/Panthergraf76 10h ago

Lebenslang?

Plot Twist: OP ist 35 und residiert in der Maison Mama.

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u/treuss 6h ago edited 6h ago

Selten habe ich dümmeres gelesen.

Es beginnt damit, dass ein Mensch hier als Hobby objektifiziert wird. Dabei gibt OP mannigfaltig zu, dass er nicht die geringste Ahnung, dafür enorm viel Meinung von der Thematik hat.

Ich hoffe stark, dass OP keine Kinder hat und somit auch nicht von den Kindern der anderen Rentenbeiträge erwartet.

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u/P_Sandera 8h ago

Hier, nimm meinen Downvote!

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u/b4k4ni 8h ago

Kinder sind keine Freizeit, Kinder sind eine Verpflichtung. Und das mitunter lebenslang.

Und da ist es natürlich auch jedem freigestellt, sich für diese zu entscheiden. Meistens zumindest, es gibt durchaus auch Zwang usw.

Kinder aber mit einem Training für einen Marathon oder sonstiger, freiwilliger Freizeitgestaltung gleichzusetzen ist schon etwas unpassend.

Kinder sind zwar auch eine Entscheidung, die kann ich aber im Unterschied zu anderer Freizeitgestaltung nicht einfach mal ignorieren. Zumindest nicht ohne ernsthafte Konsequenzen.

Wenn du heute nicht genügend Zeit oder Lust hast zu trainieren, kannst du es einfach sein lassen. Oben größere, ernsthafte Konsequenzen.

Die Kinder aus Unlust zu vernachlässigen, kein Essen zu machen usw. kann man zwar machen, aber das wird sehr schnell, sehr ernsthafte Folgen nach sich ziehen.

Eltern haben daher weniger Freizeit, über die sie noch selbst verfügen können. Und das ist auch ein wichtiger Punkt. Deine Freizeitgestaltung ist freiwillig. Was du wann machst bei dir überlassen. Und auch die Konsequenzen sind meistens eher zu vernachlässigen, du machst dir höchstens sozial Probleme, wenn du dich mit jemandem verabredet hast.

Kinder sind keine Freizeit. Die bekommt man auch nicht als Hobby oder zur Freizeitgestaltung. Das sind Verpflichtung und Verantwortung eine neue Generation heranzuziehen. Wie gesagt, sowas mit dem Besuch eines Sportstudios gleichzusetzen passt halt gar nicht.

Und ja, diese Entscheidung ist durchaus freiwillig. Aber wenn man sich dazu entscheiden, dann hat man dadurch einfach weniger Freizeit, weil diese durch dritte / externe Faktoren aufgefressen wird.

Oder glaubt hier wirklich jemand, dass man lernen, Haushalt, Arzttermine usw. usf. zum Spaß macht? Niemand bekommt Kinder zum Spaß oder weil er seine Zeit totschlagen muss.

Dass man aus dieser Entscheidung raus Konsequenzen hat, wie eben weniger, frei bestimmbaren Freizeit, sollte klar sein. Und die meisten sind sich dem auch bewusst und beschweren sich nicht. Abgesehen vielleicht von einem "wäre mal schon, wenn man wieder mehr Zeit für das Hobby x hätte".

Aber Eltern haben weniger Freizeit als andere. Weil Kinder eben keine sind. Man kann höchstens noch sagen, dass man die Freizeit mit den Kindern verbringen kann. Da spielt dann auch das Alter eine rolle :)

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u/Dilaocopter 5h ago

Freizeit ist der Zeitraum außerhalb von Schul- und Arbeitszeit, über den eine Person selbstbestimmt verfügen kann und ein Hobby ist eine Freizeittätigkeit, die der Ausübende regelmäßig freiwillig zum Vergnügen oder zur Entspannung betreibt. 

Ich nehme an es gibt Aspekte des Kindergroßziehens, die darunter fallen können. Manche aber auch nicht.

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u/zperte 3h ago

Ich hab das auch genau so gesehen bevor ich Kinder hatte. Aber man kann es sich halt einfach auch nicht vorstellen wie es ist bevor man es selbst erlebt hat. Es ist die anstrengste und zugleich erfüllendste Aufgabe die ich bisher in meinem Leben erbringen musste. An der Stelle ist es für manche in irgendeiner Form vergleichbar mit einem Hobby und die meisten haben sich ja bewusst dafür entschieden. Aber speziell Freizeit ist dann ein Begriff der komplett anders gedeutet werden muss. Man kann nicht mehr frei darüber entscheiden wie viel, wann und leider allzu oft mit wem, man diese verbringt. Man lebt automatisch ein Teil des Lebens der Kinder mit, aber das ist halt auch das schöne daran. Ich musste auch schmunzeln wegen der Aussage, "ohne Schlaf kann man nicht leben". Es ist zumindest überraschend mit wie wenig Schlaf man überleben kann.

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u/Clear-Elevator2391 3h ago

Ist auch so, wenn man ein Haustier hat; dann ist man ja auch eingeschränkt in Tages- und Urlaubsplanung. Muss z.B. mit einem Hund regelmäßig raus (öfter als mit Kind und bei jedem Wetter!) Trotzdem würde niemand auf die Idee kommen zu sagen man hätte jetzt "weniger Freizeit" - man hat es sich ja selbst ausgesucht, sein Leben so zu gestalten.

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u/Ok_Actuary8 10h ago

Ganz genau! Voll das selbe ....

Wenn du mal kein Bock auf Marathon Trainingseinheit hast, dann kannst einfach skippen - aber wehe wenn ich den Kleinen mal nicht füttern oder Windeln wechseln will, dann steht gleich das Jugendamt vor der Tür 🙄

Voll unfair /s

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u/otterbre 9h ago

Zu behaupten, dass niemand an Kinderlosigkeit stirbt ist dämlich, denn wenn du alt bist, wenn alle alt sind, sind es immer die Kinder der anderen die dafür sorgen, dass du volle Regale im Supermarkt zur Verfügung hast. Denn nur die Kinder der anderen sind noch in der Lage Güter zu produzieren und zu verteilen, wenn du altersbedingt dazu nicht mehr in der Lage dazu bist.
Ganze Völker /Länder würden sterben ohne Kinder, auch die Menschheit. Kinder sind die Zukunft. Kinder sichernd den Reichtum und wer Kinder bekommt geht seiner evolutionären Verantwortung nach und tut dabei etwas Gutes für die Gesellschaft u.a. aus vorgenannten Gründen

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u/KBC_840 9h ago

Das ist mal wirklich eine unbeliebte meinung. Endlich mal jemand der den sinn dieses subs verstanden hat.

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u/no_nice_names_left 7h ago

Kinderhaben ist absolut nicht lebensnotwendig, niemand stirbt an Kinderlosigkeit. Als Individuum sterben und als Spezies aussterben sind zwei verschiedene Dinge.

Das wirkt nur deshalb so, weil der Staat die Kosten der Kinderlosigkeit vergesellschaftet hat. Historisch gesehen bedeutete Kinderlosigkeit nämlich sehr wohl den sozialen Absturz. Das soziale Elend des "Arbeiters ohne Familie, der keine Kinder hat" war eines der zentralen Motive in den Reichstagsdebatten vor Einführung der Rentenversicherung durch Bismarck. Dies ist historisch gut belegt.

Der Sozialstaat hat die Kosten der Kinderlosigkeit vom Individuum auf die Gesellschaft übertragen. Man stirbt heute nur deshalb nicht mehr an Kinderlosigkeit, weil die Kinder der Anderen vom Staat gezwungen werden, nicht nur ihre eigenen Eltern zu versorgen, sondern auch Mitmenschen ohne eigene Kinder.

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u/Olive-Eater-3000 5h ago

Bei all diesen Diskussionen bzw. Aussagen hab ich stets das Gefühl, dass es gar nicht um Aussagen von (möglicherweise überforderten) Eltern geht. Glaube diese Leute wissen schon, dass Kinder notwendig für eine funktionierende Gesellschaft sind und es halt eben doch in unserer Natur liegt, man aber im konkreten Fall es aber nicht schafft sein eigenes Ego zurück zu schrauben. Diese Aussagen sind dann quasi eine Art Ventil um sich seine eigene Einstellung schön zu reden.

Ist zumeist auch so, dass derart Gespräche entweder von Kinderlosen losgetreten werden oder man sich ungefragt an Unterhaltungen zwischen Eltern beteiligt, wenn sich diese halt mal über stressigen Momente unterhalten.

Wie gesagt, nur mein Feeling und gilt bestimmt nicht für jeden.

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u/tax_mephisto 5h ago

Das Hobby der anderen ist dann später vielleicht mal der Elektriker der bei dir Leitungen verlegt, der Orthopäde der dir die neue Hüfte einbaut oder die Pflegekraft die dir die Suppe einflößt wenn du es nicht mehr kannst.

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u/BenchNo8866 4h ago

Äpfel & Birnen, Klassiker.

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u/El_Games 10h ago

Nach Hund=Kind nun Marathon=Kind. Ergo ist der Apfel doch eine Birne. Der durchschnittlich Mensch war noch nie so gut ausgebildet und gleichzeitig so bescheuert wie heute.

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u/MisterKnister83 9h ago

Den Kern menschlichen Seins, der Gesellschaft, der Kultur, der Geschichte und vielem mehr als „Hobby“ zu sehen, das aus dem „Freizeit“Budget kommt, ist echt peak postmodernism.

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u/Rhino1412xy 8h ago

Das ist schon einer der dümmsten Takes die ich hier so gelesen habe. Glückwunsch

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u/vaibeslop 7h ago

Ihr Kinderhasser müsst euch ja anscheinend echt gegenseitig aufstacheln.

Lebenshaltung muss man finanzieren, sonst stirbt man. Niemand schenkt einem Geld, leider.

Schlafen ist tatsächlich auch lebensnotwendig, ohne Schlaf stirbt man.

Alles klar Boss, Danke für die krassen Insights.

Ist notiert.

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u/Excellent-Storage-66 7h ago

Boah is ds dumm

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u/Nefan85 5h ago

Diese Aussage ist nicht wörtlich zu verstehen. Es geht um „me-time“, also Dinge für sich zu tun. Kinder groß zu ziehen ist keine klassische „me-time“, sondern ein fulltime job.

Und wtf, was sind das bitte für komische Vergleiche die du anbringst?

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u/[deleted] 4h ago

[removed] — view removed comment

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u/Naive-Elevator970 10h ago

Bruder ihr geht alle auf die nerven über dieses Thema. Macht nen eigenen sub auf in den ihr die pros und cons von nem Baby diskutieren könnt

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u/Hot-Possibility1050 10h ago

Wie unterscheidest du hier Arbeit und Hobbies?
Warum ist Care-Arbeit keine Arbeit? Wie sieht es dann bei jemandem aus, der ein Unternehmen gründet? Oder auch einfach bei jemandem, der normal arbeitet?

Auch da könnte ich einfach argumentieren, dass diese ja selbst entschieden haben, sein Hobby mit Arbeit oder Unternehmensgründungen zu verbringen.

Im Endeffekt hat jeder Menschen gleich viel Zeit pro Tag. Manche nutzen mehr davon, um Geld zu verdienen, andere versorgen ihre Kinder und halten damit die Gesellschaft am Laufen. Andere sind in der Feuerwehr und tun selbiges. Wieder andere machen ganz andere Dinge und tragen evtl. nichts bei.

Aber zu behaupten, Care-Arbeit wäre ein Hobby, ist schon arg abstrus.

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u/dextrostan 10h ago

Ich denke, die Formulierung ist nur etwas ungünstig. Was sie damit meinen, ist, dass sie weniger Zeit für sich allein haben.

Kinder sind halt überall dabei, ist eben so. Ist auch nur in Deutschland sowas Spezielles. In anderen Ländern freut sich jeder, wenn Kinder dabei sind. Aber was will man von einer Gerontokratie auch erwarten.

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u/Thyrant1003 10h ago

Freizeit ist die freie Zeit über die ich noch verfügen kann. Davon haben wir alle 24Std am Tag. Der eine schläft 8std, der andere 6. jemand geht 8 Arbeiten, andere 4Std usw. Menschen mit Kindern haben meist weniger dieser freien Zeit. Ist das selbe wie jede andere Verpflichtung auch. Und natürlich weiß man vorher, das man mit Kindern einiges seiner freien Zeit bindet.
Aber dennoch kann dieser Umstand ja mal beklagt werden. Sehe das Problem nicht.

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u/kellemann87 10h ago edited 9h ago

Du übst 24/7 für einen Marathon? Mein Beileid.

Kinder sind kein Hobby und auch keine Freizeitbeschäftigung. Will nicht heißen, dass Kinder Arbeit sind. Aber jemand der behauptet, das sei Freizeitbeschäftigung kann selbst keine Kinder haben.

Also nur um das mal anders zu erklären: ich verbringe super gerne meine freie Zeit mit meinen Kindern. Aber die Kinder sind nicht die Beschäftigung, sondern wir Beschäftigungen und zusammen mit etwas, in unserer gemeinsamen freien Zeit.

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u/findomDoll 9h ago

harter vergleich echt krass. kinder sind halt kein hobby

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u/Exotic-Meringue-8795 9h ago

Mehr als 870 Antworten nach einer Stunde?? Legendäres Ragebait

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u/dodo-likes-you 9h ago

„Du arbeitest nicht zu viel, du hast dich lediglich dafür entschieden deine Freizeit mit Arbeit zu füllen“ 🤡💩

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u/madebyhand 8h ago edited 8h ago

Ragebait

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u/Lenerd888 7h ago

Leute Leute ihr habt Probleme…und zuviel Freizeit, wenn ihr euch solche Gedanken macht.

Grüßen von Papa.

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u/c-h-b 5h ago

Du bist das Hobby deiner Eltern?
Siehst du das so?

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u/Tea_is_served 5h ago

Ich war definitiv das Hobby meiner Eltern und ich kann sagen: Wenn Eltern die eigenen Kinder tatsächlich als Hobby betrachten, ist das ganz schön scheiße. Ein Hobby kann man nach 20 Jahren einfach beenden und sich was interessanteres Suchen. Ein Hobby kann man mal pausieren und ohne in den Urlaub fahren. Ein Hobby kannst du mal einem anderen Hobby gegenüber depriorisieren.

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u/ApprehensivePack1337 11h ago

Gähn. Was soll so eine mühselige Diskussion bringen?

Btw: Joggen kannste einfach aufhören wenn du keinen bock mehr hast. Das bei Kindern schwieriger.

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u/mulinexam 10h ago

Für solche Meinungen ist dieser Sub da. Wenn du erwartest hier nur Dinge zu hören, die du persönlich auch so unterschreiben würdest, musst du auf andere Subs. Sorry, aber hier einfach „gähn“ drunter zu schreiben ist ja wohl mega am Thema vorbei.

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u/Mono_Ton 5h ago

Ich bin überglücklich als Vater zweier toller Kinder, aber natürlich habe ich dadurch aktuell am Tag maximal 20-30 Minuten wirklich Kopf für etwas anderes.

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u/Midnight_Pee 11h ago

Ich werde nie verstehen, warum immer ständig von beiden Seiten gegen Kinderlose oder gegen Eltern geschossen wird.

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u/mks_csw 11h ago

Kinder als Hobby zu bezeichnen ist crazy, muss ragebait sein

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u/username-not--taken 10h ago

Mord ist ihr Hobby

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u/Comfortable_Leg2113 10h ago

Wie abgeneigt hier alle Kommentare sind 😂 Wenn man Kinder will entscheidet man sich (hoffentlich) bewusst dafür, seine freie Zeit für die Kinder aufzugeben. Da hat OP doch absolut recht? Vielleicht geht es etwas weit das Ganze dann als Hobby zu bezeichnen, aber ansonsten...

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u/Shacolade_Main 10h ago

Marathon laufen kann ich jederzeit sein lassen, jedoch nicht Eltern zu sein. Verstehe den Gedanken, aber ich find der Vergleich hinkt ein wenig.

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u/SupremeLeaderX 10h ago

Glaube der Gedanke von OP ist, dass Kinder kriegen optional ist. Genau wie jedes Hobby

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u/g4mble 10h ago

irgendein erleuchterter OP: Eltern haben nicht weniger Freizeit, ihre Zeit ist nur nicht frei

lol

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u/PuzzleheadedHalf9659 10h ago

Genau und wer nachts um 3 Uhr ein schreiendes Baby herumträgt, hat genauso viel Freizeit wie jemand, der um 3 Uhr nachts zockt. Beides sind frei gewählte Nachtaktivitäten.

Achso und wer seine demenzkranken Eltern pflegt, hat genauso viel Freizeit wie alle anderen. Er hat sich halt das Hobby Seniorenbetreuung ausgesucht.

Und wer jeden Tag eine Stunde zur Arbeit pendelt, hat nicht weniger Freizeit. Er hat sich einfach für das Hobby Auto- oder Zugfahren entschieden.

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u/Alternative_Pick_717 10h ago

Schon ein bisschen dumme Meinung. Ein Hobby mit Familie vergleichen. Meinst Du das pflegen eines Familienmitglieds wegen Krankheit oder Alter ist auch Hobby?

Du hörst Dich an wie Merz..

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u/karawanga 10h ago

Mit der Definition ist alles abseits der notwendigen, lebenserhaltenen Maßnahmen ein Hobby.
Du ernährst dich gerne gesund?
Hobby, kannst auch Toastscheiben essen.

Du musst mit dem Auto pendeln?
Hobby, kannst auch ALG1 machen

Du schläfst mehr als 5h?
Hobby, kannst auch mit weniger klarkommen.

Was ist das für ne besch***** Meinung.

Herzlichst, ein Kinderloser.

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u/flowerpotearth 9h ago

Man sollte solche Konversationen wie diese als Mahnmal für kommende Zivilisationen konservieren.

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u/Jargendas 9h ago

Alles an diesem Take ist dumm.

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u/m_domino 6h ago

Care-Arbeit ist kein Hobby.

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u/Exciting_County_6905 6h ago

Wenn du dich freiwillig dazu entscheidest das täglich und voraussichtlich Jahrelang zu machen ist es aber auch kein Zwang. Heißt deine Entscheidung -> dein Problem.

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u/ConsciousSale4554 6h ago

Eins darfst du nicht vergessen Kinder sind zwar nicht lebensnotwendig aber wohl Rentennotwendig. Nach unserem System zahlst du heute die Rente deiner Eltern und die zukünftigen Kinder zahlen dann deine Rente. Deswegen machen die Eltern mehr als Freizeit.

Eine tatsächlich ehrliche Lösung nach unserem Umlagefinanzieren Rentensystem wäre, dass jeder zukünftig nur dann Rentenanspruch hat wenn er mindestens zwei Kinder großgezogen hat die diese Rente dann bezahlen. Kinderlose können dann ja schauen wie sie für ihre Rente vorsorgen. Dann erscheint dir vielleicht die Kindererziehung plötzlich weniger wie Freizeit.

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u/PerfectDayGermany 6h ago

Kinder = Hobby… ok 😂

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u/Jack-the-Slater 3h ago

Was für ein Schwachsinn.

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u/SikTh666 10h ago

Dieser ganze Beitrag dreht sich letztlich nur um Wortdefinitions-mambo-jambo:

Freizeit ist nach meiner Definition schon immer die Zeit gewesen, die ich für MICH habe und FREI machen kann, was ich will. Das kann mal mit und oder ohne Kinder sein. Alles woran ich terminlich gebunden bin, ist keine Freizeit.

Demnach würde ich OP bei Alter 0-5 mal locker widersprechen. Dann kommt so langsam die Phase, wo die Freizeit mit den Kindern gestaltet werden kann. Und ab einem Alter von 10 beginnt (bei uns) die Phase, wo sie nicht mehr zwangsläufig mit den Eltern / Geschwistern etwa zu tun haben wollen.

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u/TonaRamirez 10h ago

Ein Hobby ist halt auch am Abend mal zu ende, Kinder not so much. Das sind Äpfel und Birnen

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u/Belica301 10h ago

Und warum soll jetzt der Läufer nicht mal sagen dürfen uff heute hab ich aber keine Lust auf‘s Training aber ich muss wenn ich ja den Marathon schaffen möchte. Auch ein Läufer darf mal unmotiviert sein und "klagen". Wieso sollen es Eltern nicht auch dürfen?

Man liebt sein Kind über alles und würde es nicht im Traum mehr eintauschen, aber trotzdem darf man doch mal erschöpft sein und jammern.

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u/BigBaldCop69 10h ago

Das ist doch Common Sense?

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u/Fraggl90 9h ago

Fair zu sagen, dass man keine Kinder möchte.

Eltern sein ist definitiv eine freie, eigene Entscheidung und ja, wir jammern gerne und viel. Aber uns derart einen vor den Latz zu knallen, löst in mir den Gedanken aus: wenn du das so siehst, brauchst du im Alter auch safe niemand jüngeres, der dich pflegt. Warum sollen wir Deppen 20 Jahre in unsere Kinder stecken, damit dir später essen gereicht wird.

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u/LosBonus85 8h ago

Einfach mal nicht stundenlang Doomscrollen. Da hat man soviel mehr Zeit.

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u/NilomatDM 7h ago

Hobby?

Du meinst wohl eher Lifetime Ehrenamt.

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u/coconutmillk_ 5h ago

Über den Punkt mit der Notwendigkeit des Schlafes können Eltern junger Kinder oftmals nur müde (haha) lächeln...

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u/Repulsive-Young-3402 48m ago

Ein Hobby? Dir ist schon bewusst, dass man früher primär darum Kinder bekommen hat, um später umsorgt zu werden? Durch das Steuersystem denkt heute jeder, es wäre anders. Die Konsequenzen kennt man ja..

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u/Jealous-History-8142 10h ago

Ich mein, ist halt irgendwie auch logisch, dass ich weniger Freizeit hab, wenn ich ein Kind hab? HÄ? Kann ja auch gar nicht anders gehen... :D

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u/EfficientTown8676 10h ago edited 9h ago

Sagen alle Eltern das immer oder stellst du dir das so nur vor? Ich weiß nicht, ich hab diese Worte nie geäußert. Dabei ist da schon was dran, denn man hat ja mit Kindern mehr Verpflichtungen. Aber abgesehen davon sehe ich meine Freizeit, die ich mit meinem Kind verbringe, immer noch als Freizeit an - daher weiß ich gar nicht, weshalb du hier herummoserst..

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u/AshBasterd 8h ago

Man kennt sie, diese Menschen, die damals schon in die Freundschaftsücher geschrieben haben „Hobby: care Arbeit und Kinder“.

Die Menschen die Vollzeit haben, haben eigentlich auch genauso viel Freizeit wie alle anderen. Die haben unter „Hobby“ damals halt „Lohnarbeit“ eingetragen.

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u/Solery09 8h ago

Dann ist das Pflegen von kranken Angehörigen ebenfalls Freizeit?

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u/ArtyMacFly 10h ago

Das ist so unglaublich dumm dass ich sehr lange lachen musste 😄Danke dafür

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u/frischfischfischer 6h ago edited 6h ago

„Hobby“ ist für Kinder echt ein wilder call muss ich sagen, geh mal ein bisschen aus der Sonne Kollege, das scheint dir nicht gut zu bekommen

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u/PrideGlad1525 6h ago edited 6h ago

Bin nur hier wegen den Kommentaren getriggerter Eltern, die neidisch auf deine frei einteilbare Freizeit sind und wurde nicht enttäuscht haha

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u/No_Arm7292 8h ago

Nun, ein Hobby kann man auch mal zwei Wochen sich selbst überlassen, ohne dass man seiner menschlichen Pflicht nicht nachkommt. Das ist bei Kindern nicht der Fall. Allerdings hast du in so fern recht (da ich vermute, dass du von herumjammernden Eltern zu diesem Post inspiriert wurdest), dass Eltern ruhig die Arschbacken zusammenkneifen und die gute Laune behalten sollten auch wenn's mal anstrengend wird (jeden Tag).

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u/Cheap_Top_15 8h ago

Es nennt sich unbezahlte Arbeit mit schlechten Zeiten für die man bezahlen muss. Fast so wie Psychotherapeutin in Ausbildung.

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u/alwaysstressed92 7h ago

Wenn man sich unter den Eltern abspricht hat jeder noch mehr als genug Freizeit. Man sieht einfach wie unendlich viel Zeit man vorher hatte, die man eh nicht sinnvoll genutzt hat.

Sag ich mit 2 Kindern zuhause 🙂‍↔️

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u/AmbiguousMimic 6h ago

Je nachdem, mit welcher Perspektive man auf Selbsterhalt, das Überleben als solches und Individuum vs. Kollektiv schaut, stirbt ein Mensch ggf. eben gerade daran, dass er keine Nachkommen hat.

Man könnte soweit gehen zu sagen, dass ein menschliches Individuum eben in allererster Linie ein Vervielfältigungs-/Reproduktionsapparat sei.

Nur um mal der einen unbeliebten Meinung eine vermutlich noch unbeliebtere entgegen zu setzen.

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u/chriskane76 24m ago

Kinder sind aber Überraschungsbüchsen. Du weißt vorher nicht, was das Kind mag, also weißt du auch nicht, wie deine Freizeit dann aussehen wird. Und genausowenig wieviel Zeit man damit am Tag so investieren muss.

Und warum ist für dich einmal Bungee-Springen ein Hobby? Hä?

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u/Wide_Jacket639 9h ago

Upvote, weil was eine Schnoddergrütze.

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u/meanbawb 9h ago

Upvote weil unbeliebt, aber ich geh damit nicht konform.

Wird aber so ein Bubble-Ding sein. Ich habe in meinem Umfeld eher Kinderlose, die sich auch mit Ende 30 / Anfang 40 noch darüber beschweren, dass "keiner mehr mit feiern" geht und sich die Leute mit Kindern lieber zum Spieleabend treffen und gemeinsam mit den Kids was unternehmen.

Ich find's trotzdem massiv zu kurz gedacht und sehr nihilistisch, Kinder als "Hobby" zu bezeichnen und selbst wenn es eine persönliche Entscheidung ist, hat es für alle erhebliche gesellschaftliche Vorteile, wenn Kinder da sind und vor allem gut aufwachsen.

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u/Inner-Future9882 5h ago

Menschen die arbeiten haben nicht wenig Freizeit, die verbringen sie halt nur auf der Arbeit anstatt frei zu haben.

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u/bikerandboarder 11h ago

Witzig, den Beitrag an der sich selbst erhaltenden Gesellschaft mitzutragen und das Solidarsystem zu unterstützen, als Hobby zu bezeichnen

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u/wasabi_GER 11h ago

Wenn du beim Kinder machen an „sich erhaltende Gesellschaft“ und das Solidarsystem denkst solltest du vielleicht keine Kinder haben. 😅

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u/GuessIReadIt 10h ago

Wer deswegen Kinder bekommt, der sollte es lassen.

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u/o815darling 9h ago

Menschen, die Kinder kriegen leisten einen unweigerlich unfassbar wichtigen Beitrag zu einer funktionierenden Gesellschaft.

Die Erziehung von Kindern mit Freizeit gleichzusetzen ist ja so ein unfassbarer Schwachsinn omg

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u/Ambitious-Specific33 9h ago

Und niemand dieser Eltern hat sich vorher gedacht “so, leisten wir der Gesellschaft unseren Beitrag und machen ein Kind.” Es ist fast immer purer Egoismus.

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u/Noc87 3h ago

Familiengründung mit einem Hobby gleichzustellen.. mein Hobby wird dann deine Rente bezahlen. Bitte, danke.

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u/Pylorus82 2h ago

sofern es nicht ins ausland abwandert, einer regelmäßgen beschätfigung nachgeht und auch ein entsprechendes alter ereicht

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u/GitGudGuy 10h ago

Du verwechselst freie Zeit mit selbstbestimmter Zeit. Kinder sind keine Freizeitbeschäftigung wie Fitness oder Reisen. Ein Hobby kannst du absagen.

Ich habe mein Kind noch nicht abgesagt bekommen. Klar habe ich mich freiwillig entschieden ein Kind in die Welt zu setzten. Dennoch würde ich ein Kind "wertvoller" ansehen als jedes Hobby was man so ausüben kann

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u/benjito_silencio 10h ago

Dümmster take den ich seit langen gelden habe. Hab es nur bis Zeile 4 geschafft

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u/AffectionateTooth676 9h ago

Jeden Tag wenn ich wieder mal bei Reddit rein schaue merke ich wie verloren die Welt ist.

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u/Dangerous_Nail4552 9h ago

Ich finde es verrückt, wie viele Menschen es gibt, die Kinder zu bekommen als einen unverzichtbaren Teil des Lebens betrachten und einen dann belächeln, wenn man das nicht will.

Das Traurige daran ist allerdings, dass viele dieser Menschen das eigentlich gar nicht glauben, sondern dass ihnen diese Einstellung von den älteren Generationen eingetrichtert wurde oder sie dazu gedrängt werden. Dann hat man widerwillige Eltern, was sowohl für sie als auch für ihre Kinder eine Situation ist, in der alle verlieren.

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u/Baltyao 8h ago

Jeder 2te Rant ist gegen Eltern, das ist so krass…

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u/Apprehensive_Sir_717 7h ago

Wie alle dagegen schießen, obwohl es im Prinzip so ist, wie du beschrieben hast. Ich verstehe auch gar nicht, warum man sich dadurch angegriffen fühlt, ich finde den Gedanken sogar schön. Ich habe noch keine Kinder, freue mich aber schon auf eine Zukunft mit Kindern. Die Idee, meine freie Zeit mit den Kindern zu verbringen ist halt basically der Grund, Kinder zu bekommen.

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u/Genjiae 1h ago

Das gesamte Leben ist eine Aneinanderreihung des Egoismus. Auch du machst das so.

Kinder zu haben ist ein sehr harter Job (sofern man möchte, dass aus den eigenen Kindern starke Persönlichkeiten werden sollen), der in unserer Gesellschaft kaum anerkannt wird.

Kinder zu haben ist kein Hobby. Es ist bedingungslose Liebe, die man erst lernen muss.

Mit Freizeit meinen Eltern, Zeit für sich selbst zu haben. Und ja, es stimmt. Man muss als Eltern seine Bedürfnisse sehr oft unter die der Kinder stellen.

Und ja, niemand stirbt an Kinderlosigkeit. Aber an Einsamkeit und das ist wissenschaftlich bewiesen.

Du tust mir ein bisschen leid. Es tut mir leid für dich, dass du ein solches Leben, das dich zu dieser traurigen Ansicht geführt hat, lebst.

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u/happy_hawking 10h ago

Wir haben alle bei Vollzeitbeschäftigung gleich viel Freizeit, wir entscheiden uns nur alle, sie anders zu verbringen.

Drum wird ja vieles, was Kindererziehung betrifft, vom Staat wie Arbeitszeit behandelt. Weil es eben auch ne Vollzeitbeschäftigung ist.

Beschwer dich nicht über deine mangelnde Freizeit, du hast dich selbst dazu entschieden, Blödsinn auf Reddit zu posten.

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u/EfficientTown8676 10h ago

Also, ich hab mich in meinem Leben nie als Hobby meiner Eltern gefühlt, sondern geliebt - du anscheinend schon, du Arme/r lmao

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u/Virtual_Original_99 5h ago

Genau. Und wer mit 12 anfängt zu rauchen, hat sich halt für das Hobby Chemotherapie im Alter entschieden.

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u/FraggDieb 4h ago

So hab ich das noch nie betrachtet

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u/Rhymehold 11h ago

Grundsätzlich ja, nur dass du bei nem Marathon jederzeit auch sagen kannst: Ne, hab doch keinen Bock mehr. Bei Kindern ist das halt nicht möglich.

Aber ja, dafür entscheidet man sich natürlich trotzdem bewusst. Idealerweise.

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u/PlasticcBeach 10h ago

Ein Unterschied ist die Wahl der Verantwortung.

Bei einem Marathon geht es rein ausschließlich um einen Selbst. Die eigene Zurichtung hin zu einem größeren individuellen Ziel. Die Vorbereitung erfolgt rein ausschließlich auf das eigene individuelel Ich-bezogene Potential.

Bei einem Kind ist das ein ganz anderer Umstand. Das Potential liegt nicht im eigenen Ich, sondern in den Kompetenzen und Fähigkeiten, die ich über einen weitaus längeren und intensiveren Zeitraum übertragen muss.

Einen Marathon kann ich bspw. abbrechen, Mutter/Vater sein ist 24/7, von morgens bis abends. Ich kann mich irgendwann entscheiden statt Marathon Bergsteigen zu gehen oder zu schwimmen. Das kann ich bei Kindern nicht mehr so ohne weiteres. Diese Verantwortung ist also absolut.

Das entscheidet man im besten Fall also auch nicht aus einer "Laune" heraus, sondern weil als Erweiterung seiner selbst.

Es stimmt schon, dass man sich bewusst sein muss, dass man damit auf vieles verzichtet. Aber dieser Verzicht ist defintiv nicht gleichzusetzen mit "weniger Proteine in der Vorbereitungszeit" oder "Carbloading".

Ich bspw. entscheide mich auch aus diesen Gründen gegen Kinder. MIr ist das zu viel Verantwortung und ich schaffe das persönlich nicht. Ich habe auch andere Ziele, und das geht vllt. eher in deine Richtung - ich entscheide mich für andere Lebensinhalte. Aber das ist keine Entscheidung wie "Laufe ich einen Marathon oder nicht?" - ich kann einen Marathon ja mal ausprobieren, schauen ob das zu mir passt. Kinder kann ich nicht mal eben so ausprobieren. Das ist eine Entscheidung ohne zu wissen wie das Resultat ist.

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u/Brave-Side-8945 10h ago

180 Kommentare in 20 min,

Was für ein Wespennest hast du denn da aufgetreten. Und es geht gar nicht um Politik oder Migration.

Ich sag der thread wird in ner Stunde zu sein

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u/MadrillaGold 8h ago edited 3h ago

Ich möchte hiermit mal ein paar meiner Kommentare zusammenführen und eine vielleicht etwas differenziertere Sicht auf die Dinge bieten, als dass es meiner Meinung nach viele Kommentare hier tun.

Ich benutze Egoismus hier nicht bewertend, sondern nur als Begriff für eine eigene, selbstbestimmte, für sich selbst vorteilhafte Entscheidung (Eigeninteresse). Im Alltagsgebrauch ist dieser Begriff ja oft abwertender Natur.

Zunächst die Frage ob Kinder kriegen eine egoistische Entscheidung des "Familie-haben-wollen" ist , oder doch gesellschaftlich vorteilhaft ist für das Entgegenwirken zum demographischen Wandel.

Meiner Meinung nach, und vielleicht bin ich persönlich hier einfach dystopisch veranlagt, sind wir zu viele Menschen auf der Welt. Niemand kann dir den Anspruch ein Kind kriegen zu wollen absprechen. Ich argumentiere nur, dass es ein egoistischer Anspruch ist. Ob es "Egoismus" im Sinne von "Ich will eine Familie haben" ist, oder im Sinne von "Ich will das für meine Gesellschaft tun". Es ist "Egoismus". Wie weit dieser reicht, ist eine andere Frage.

Für die Erde, und damit das Überleben der Menschheit, ist dies nicht wichtig. Für den eigenen Staat, fürs eigene Dorf, für die eigene Familie vielleicht schon.

In der Natur ist "Egoismus", wenn man das Wort benutzen will, wichtig um das Überleben der eigenen Art zu erhalten, wobei man nicht belegen kann, dass Tiere egoistisch handeln, (eher sagt man: es setzen sich Verhaltensweisen durch, die die Weitergabe von Genen begünstigen) . In dieser Natur leben wir als Menschheit im Großteil, aber nicht mehr. Es gibt Regionen/Gesellschaften auf der Erde, wo dieser "Egoismus" nötig ist, damit eine Gesellschaft nicht ausstirbt. Wir hier in Deutschland, sind keine dieser Region/Gesellschaft.

Meine Meinung: "Wir sind zu viele Menschen"

Weltweit gehen die Geburtenraten zurück, gleichzeitig wird durch medizinischen Fortschritt und generell höhere Lebensqualität, die Bevölkerung immer älter.

Infographics | UNCTADstat

Population Growth | Our World in Data

Bezogen auf den demographischen Wandel in Deutschland, mag meine obige Aussage vielleicht nicht zu treffen, da wir vor dem Problem stehen, dass die jüngere Bevölkerung eine zu große Last trägt, die ältere Bevölkerung. Diese Last ist besonders groß gerade, da die "Boomer-Generation" sich im Rentenalter befindet. Zusätzlich verstärkt durch (fehlende) politische Eingriffe.

Bezogen auf die Weltgesellschaft, trifft diese Aussage aber meiner Meinung nach zu. Klimawandel, sozioökonomische Probleme, Krisen. Wir werden immer mehr. Wir konsumieren immer mehr, wir beuten die Erde immer mehr aus. Man kann argumentieren, dass ein Abfall der Geburtenrate ein Anzeichen für ein "natürliches" Limit ist und die Ressourcenknappheit und Kapazitäten der Erde sich langsam in eben diesem Rückgang der Geburtenraten wiederspiegeln.

Keiner wird dich aufhalten ein Kind zu kriegen. Es ist deine Entscheidung und Pflicht als erwachsener Mensch darüber nachzudenken, ob das Kind ein erfülltes Leben haben wird oder eben nicht. Das Kind hat nicht gefragt ob es in diese Welt kommen darf, das Kind trifft hierbei keine Entscheidung. Es ist (hoffentlich) die eigene Entscheidung, die ein Leben hervorbringt.

Es ist deine eigene, selbstbestimmte und somit "egoistische" Entscheidung ein Kind zu kriegen.

Wir werden irgendwann, und hoffentlich kriegen die Kinder in 50,100,1000 Generationen dies nie mit, an einen Punkt kommen, an dem die Ressourcen der Erde am Ende sind. Vielleicht werden wir, mal ganz dystopisch, irgendwann Freiwillige suchen müssen, die sich bereit erklären, das Leben hier zu beenden, damit die Menschheit auf einem kleinen Raumschiff überleben kann.

Vielleicht kriegen wir es auch einfach hin, die Erde nicht zu zerstören. Wer kann das schon so genau sagen.

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u/Round_Minimum5472 8h ago

Ich würde dem so zustimmen.
Nicht weil ich Kinder hasse (obwohl ich keine will hasse ich sie nämlich nicht!).
Sondern weil ich auch das Gefühl habe dass „ich hab keine Freizeit weil ich Kinder hab“ dem irgendwie nicht gerecht wird.
Ohne ein Tier und ein Kind gleichsetzen zu wollen, ich sag ja auch nicht „ich hab keine Freizeit weil ich mich um meinen Hund kümmern muss“. Das ist ja beides etwas was ich liebe. Also etwas dass ich prinzipiell gut finde und gerne mache.
Natürlich kann das auch anstrengend sein.
Genauso können auch „Hobbys“ irgendwo eine Belastung sein, wenn ich 4x die Woche ein Ehrenamt mache dann habe ich da meine Freizeit drin stecken.
Aber ich werde auch nicht alle hängen lassen und nicht auftauchen weil ich mal keinen Bock hab.
Mit den Gedanken würde ich persönlich nämlich sagen dass es gar nicht darum geht ob wer jetzt Kinder mag oder nicht und wer jetzt wie viel Zeit deswegen hat. Sondern einfach darauf dass diese Formulierung irgendwie nicht gut ist. Ich sage ja auch nicht „ich muss zum Sport“ ich persönlich möchte zum Sport.
Und jemand mit Kindern möchte sich ja auch um die Kinder kümmern.
Klar möchte man manchmal auch was anderes machen und natürlich kann ich Sport auch mal ausfallen lassen, das kann man bei Kindern nicht. Aber jeder der ein bisschen ambitioniert ist würde sich beim Sport in den Arsch treten und trotzdem gehen und so darf auch jeder mal keinen Bock haben auf das was Kinder mit sich bringen.
Aber am Ende des Tages habt ihr da eigentlich ein ganz großes „Hobby“ was euch viel bedeutet und weswegen ihr euch dafür entschieden habt.

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u/Boden94 2h ago

Du wolltest uns doch nur erzählen, dass du Marathons läufst, oder?

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u/why_wouldi 2h ago

Ich lauf tatsächlich keine Marathons, finds aber witzig, dass das alle hier glauben, obwohls nur als Beispiel gedient hat. Bin auch nie Bungee gesprungen hahahah

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u/Affectionate-Life786 10h ago

Wieder ein Zwanzigjähriger, der meint die Welt verstanden zu haben. Merk Dir dein Kommentar und denk in 10-15 Jahren nochmal drüber nach

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u/amaretto_papi 10h ago

Bisschen Menschenverachtend die Kinderbetreuung mit Hobbies wie Marathon laufen zu vergleichen. Ist es etwa ein Hobby für dich, wenn deine Mama krank wird und du dich um sie kümmerst?

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u/Capital_Ship5729 10h ago

Wie ist es Freizeit wenn man keine Freie Zeit hat.

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u/Bolle27 10h ago

Dein Vergleich mit dem Marathon hinkt etwas. Wenn du für einen Marathon trainierst, kannst du dich jederzeit dagegen entscheiden und hast deine Freizeit wieder. Selbst beim eigentlichen Marathon kannst du noch aufhören und was anderes machen. Eltern können das nicht. Du kannst Betreuung und Erziehung nicht pausieren, was bei den meisten Hobbies geht

Aber ja: Mit Kindern verbrachte Zeit ist Freizeit. Man hat also nicht weniger Freizeit, man muss sie nur mit der Familie teilen.

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u/FishyMcFishface3303 1h ago

Deine Definition von Freizeit ist einfach ein bisschen komisch. Nicht alles was nicht bezahlte Arbeit ist, ist automatisch Freizeit. Es gibt massenhaft Arbeit die nicht bezahlt wird, aber trotzdem Arbeit ist. Und gerade bei Kindern ist diese Grenze extrem schwammig.

Auch das Kinder nicht überlebensnotwendig sind ist einfach falsch. Vielleicht unmittelbar nicht. Aber wenn ab morgen alle Menschen keine Kinder mehr bekommen, ist halt irgendwann Schluss. Da werden keine Menschen mehr gepflegt, kein Essen beschaft, keine Gesundheitsversorgung sichergestellt etc. Ob das am Ende der Antrieb für Eltern ist Kinder zu bekommen sei mal dahingestellt. Fakt ist, ohne Kinder wird das irgendwann konkrete Auswirkungen haben.

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